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Museumsdarstellung

Akademie der Künste


Pariser Platz 4
10117 Berlin - Mitte
Tel:030-200 57-0

Öffnungszeiten
täglich 10.00-22.00 Uhr
- Werbung -
 
 
 
Kurzbeschreibung
weitere Informationen
Ausstellungen und Termine

Ausstellung » Käthe-Kollwitz-Preis 2010 - Mona Hatoum

Termin:noch bis 5.9.2010
Zeiten:Di-So 11-20 Uhr, Eintritt frei
Ort:Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin-Mitte
Mona Hatoum erhält den Käthe-Kollwitz-Preis 2010 und zeigt eine Auswahl aktueller Arbeiten in der Akademie der Künste am Pariser Platz. Mit dem jährlich an einen bildenden Künstler vergebenen Preis würdigt die Akademie der Künste das vielseitige und umfassende Werk der Künstlerin palästinensischer Herkunft.
 
In der Ausstellung zeigt Mona Hatoum eine Auswahl von Skulpturen, Installationen und Papierarbeiten, die in den letzten Jahren in London und in Berlin entstanden sind. Erstmals in Berlin wird sie die durch Vertiefungen markierten bombenzerstörten Stadtteile von Bagdad, Kabul und Beirut in 3-D Cities (2008-2010) und den überdimensionierten bronzenen Rosenkranz Worry Beads (2009) präsentieren. Die Installation Deep Throat (1996) besteht aus einem für eine Person eingedeckten Tisch, auf dessen Teller statt des zu verzehrenden Mahls der Weg in den Schlund als Filmprojektion eröffnet wird.
 
Mona Hatoum wurde 1952 als Tochter palästinensischer Eltern im Libanon geboren und lebt in London und Berlin. Seit den 1980er Jahren ist sie mit Performances, Skulpturen und raumgreifenden Installationen weltweit in Museen und zahlreichen internationalen Ausstellungen hervorgetreten, u.a. auf der Biennale in Venedig und der Documenta in Kassel. Die Künstlerin integriert in ihre Arbeiten politische Inhalte und persönliche Erfahrungswerte, die als Referenz auf ihre Wurzeln im Nahen Osten und auf die 35 verbrachten Lebensjahre in Westeuropa zu verstehen sind. Der zwischen Gewalt, Macht und Verletzlichkeit stehende menschliche Körper nimmt dabei einen zentralen Bezugspunkt ein. Hatoums Formen- und Materialrepertoire umfasst neben Fotografie und bewegten Bildern u.a. menschliches Haar, Mobiliar, Alltagsgegenstände und Küchenutensilien, Textilien, Stahl, Pflanzen, Landkarten und Leuchtstoffe.
 
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. 
Mit freundlicher Unterstützung der Kreissparkasse Köln, Trägerin des Käthe Kollwitz Museum Köln.

Ausstellung » Das Verlangen nach Form - O Desejo da Forma

Termin:ab 3.9. bis Anfang November 2010
Zeiten:Di-So 11-20h, Eintritt: Euro 6, ermäßigt Euro 4 am 1. Sonntag im Monat und Besucher unter 18 Jahren Eintritt frei Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 2. September 2010, 19 Uhr, Eintritt frei
Ort:Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin-Tiergarten Tel. 030 200 57-2000, info@adk.de
Neoconcretismo und zeitgenössische Kunst aus Brasilien
 
In den späten 1950er Jahren befand sich Brasilien in einem beispiellosen kulturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aufbruch. Brasília, die neue Hauptstadt, wurde am Reißbrett entworfen und innerhalb weniger Jahre errichtet. Der Bossa Nova revolutionierte die Musikszene. Und die Bildende Kunst artikulierte im Neoconcretismo eine neue künstlerische Grundhaltung: Die geometrische Strenge konkreter Kunst verbindet sich mit sinnlicher Lust am Spiel, Subjektivität und Expressivität.
 
Die Ausstellung in der Akademie der Künste gibt einen Überblick über die enorme künstlerische Schaffenskraft dieser Zeit. Zu sehen sind Werke der prägenden Repräsentanten dieser Zeit, wie etwa Hélio Oiticica, Lygia Clark, Lygia Pape, Ivan Serpa, Aloísio Carvão, Amilcar de Castro und Franz Weissmann. Die Ausstellung zeigt auch die wechselseitigen Verflechtungen der Kunst- und Kulturszenen mit der Architektur, und hier vor allem den Ikonen der brasilianischen Architektur jener Epoche, Lucio Costa und Oscar Niemeyer, den Gestaltern von Brasília. Erkennbar wird die damalige kulturelle Pionierrolle Brasiliens: Aus der Adaption der "westlichen” Moderne heraus wurde eine eigenständige Brasilianische Moderne geschaffen, für deren Durchbruch der ökonomisch unterstützte Aufbruchsgeist ein günstiges Klima bot.
 
Iole de Freitas, Waltercio Caldas, Carlos Bevilacqua, Carla Guagliardi sowie Cao Guimarães und Pablo Lobato werden mit Installationen, Skulpturen und filmischen Arbeiten auf den Neoconcretismo reagieren und einen Einblick in das zeitgenössische Kunstschaffen Brasiliens geben.
 
Kuratoren: Luiz Camillo Osorio (Rio de Janeiro), Robert Kudielka (Berlin)

Sonderveranstaltung » Zero 'n' One. Komponieren im digitalen Zeitalter

Termin:ab 15. bis 18.9.2010
Zeiten:Weitere Informationen und Programm: www.adk.de/zero_one Tagesprogramm Eintritt frei, Abendprogramm Euro 12/6, Festivalticket Euro 30/15
Ort:Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin-Tiergarten, Tel. 030 200 57-2000
Konzerte, Composer Lectures, Performances, Vorträge, Diskussionen
 
Was geschieht mit Musik, wenn wir sie in Nullen und Einsen verwandeln? Der Computer ist für das musikalische Schaffen und Erleben heute längst unentbehrlich geworden. Von der Klanggestaltung bis hin zu neuen Darbietungs- und Rezeptionsformen hat der binäre Code die Welt der Musik in ihren Prozessen fundamental verändert. Zero 'n' One fragt nach den Konsequenzen und Chancen dieses digital turns. Wie reagieren Komponisten und Musiker auf die neuen Technologien? Wie "musikalisch" ist der Computer? Und beeinflussen Geräte- und Softwarehersteller die Fantasie der Komponisten?
 
Das viertägige Festival, das die Akademie der Künste gemeinsam mit dem ZKM | Institut für Musik und Akustik und dem Elektroakustischen Studio der Akademie veranstaltet, unternimmt einen Streifzug durch die facettenreiche Szenerie digital gestützten Musikschaffens. In Composer Lectures, Konzerten, Podiumsdiskussionen und Performances stellen sich Pioniere der Computermusik wie Johannes Goebel ebenso vor wie einige der interessantesten Vertreter jüngerer und jüngster Entwicklungen, darunter Michel van der Aa, Ludger Brümmer, Robert Henke (Monolake), Hanspeter Kyburz, Enno Poppe, Hans Tutschku und Jan St. Werner (Mouse on Mars).
 
Die Konzerte und Performances an der Schnittstelle von Elektronik, Musik, Tanz und Video präsentieren unterschiedliche Aspekte einer digitalen Ästhetik im Bereich der komponierten und experimentellen Musik. Außer Konkurrenz und mit beträchtlichem Vergnügungsfaktor starten die musizierenden Roboter-Virtuosen des OMax-Projekts.
 
Ein Projekt der Akademie der Künste und des Elektroakustischen Studios der Akademie der Künste in Kooperation mit dem ZKM I Institut für Musik und Akustik, Karlsruhe

Ausstellung » Realidad y Utopía. Argentiniens künstlerischer Weg in die Gegenwart

Termin:ab 2.10. bis Mitte November 2010
Zeiten:Di-So 11-20 Uhr, Eintritt € 6/4, bis 18 Jahre und am 1. Sonntag im Monat frei Eröffnung: Freitag, 1. Oktober 2010, 19 Uhr, Eintritt frei
Ort:Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin-Mitte, Tel. 030 200 57-1000
Ein Projekt des Organisationskomitees für die Teilnahme Argentiniens als Ehrengastland zur Frankfurter Buchmesse 2010 (COFRA) in Zusammenarbeit mit der Akademie der Künste, Berlin
 
Das Ausstellungsprojekt "Realidad y Utopía" präsentiert erstmals in Deutschland eine umfangreiche Werkschau moderner und zeitgenössischer Kunst aus Argentinien. Arbeiten von mehr als 70 Künstlern werden zu sehen sein. Die argentinische Kunst mit ihrer reichhaltigen und komplexen Geschichte hat sich zwischen den Phasen der Diktaturen, Krisen und der demokratischen Neuordnung zu einem wichtigen Medium der Gesellschaftskritik und der politischen Stellungnahme entwickelt. Die Kunstszene von Buenos Aires gilt als eine der vitalsten des neuen Jahrzehnts.
 
Ausgehend von der Gegenwartskunst zeigt die von der Argentinierin Diana B. Wechsler kuratierte Ausstellung historische Bezüge bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. In Malerei, Fotografie, Installation und Video wird das argentinische Bildgedächtnis reflektiert, das eng mit der Kultur- und Kunstgeschichte Europas und der Entkolonisierung verknüpft ist. Im Zentrum stehen künstlerische Auseinandersetzungen mit der Erinnerungskultur und Identitätssuche Argentiniens, die sich im Spannungsfeld von Wirklichkeit und Imagination bewegen. Dabei werden Themen wie die Erfahrung von Weite und Unendlichkeit, die Erinnerung an die Ursprünge, die Komplexität von Identität und die Produktion von Gewalt aufgegriffen.
 
So hinterfragt Graciela Sacco mit ihrer jüngsten Installation "m2" die Verortung von Heimat und Ursprung ebenso wie Nicolas García Uriburu mit seinen Skulpturen aus den 1970er Jahren. In den expressionistischen Satiren von Carlos Alonso mit "Censorship" oder den religionskritischen Arbeiten von León Ferrari in "Nunca mas" und "Carta a un general" zeigt sich die politische Dimension. Die Aktionen und Interventionen des Künstlerkollektivs Etcétera führen diese Intentionen im aktuellen Kontext fort. Darüber hinaus werden Werke von u.a. Antonio Berni, Oscar Bony, Horacio Coppola, Tomás Espina, Victor Grippo, Miguel Harte, Jorge Macchi und Miguel Rothschild zu sehen sein.
 
weitere Informationen: www.adk.de/argentinien


 
 
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